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Die Idee hinter diesem Bild ist simpel. Eigentlich sind Regentage nicht sonderlich beliebt wenn es um Fotografien geht. Aber mit ein bißchen hinschauen kann man trotzdem interessante Motive finden: ein Meer von Regenschirmen, Straßenreklame, die sich im nassen Asphalt spiegelt oder Bilder wie dieses hier: ein Blick aus dem Fenster, auf dem die Regentropfen runterlaufen.
Aber was machen, wenn das Licht draußen trotzdem so hell ist, daß das Triste im Bild gar nicht so trist wirkt?
Die Antwort ist simpel: wenn die Natur nicht entfärbt, dann entfärbe ich eben selber.
Als erstes habe ich das Thermometer links ausgewählt und dann die Auswahl umgekehrt.Das ist meistens einfacher als wenn die Fläche die ausgewählt werden soll eigentlich die größere ist.
Als nächstes eine neue Einstellungsebene 'Farbton/Sättigung' angelegt und dort die Sättigung für alle Kanäle reduziert. Auf die Art bezog sich das Entsättigen nämlich nicht auf das Thermometer, das sollte ja seine normalen Farben behalten.
Zum Schluß die Auswahl (nämlich den Rest der Scheibe inkl. der Regentropfen) noch etwas nachgeschärft und fertig ist das Bild.
Durch die weit offene Blende kriegt der Hintergrund dann auch gleich die passende Unschärfe. Das ist übrigens ein gutes Beispiel für ein Bild, bei dem man diese Unschärfe später nicht oder nur mit massiven Aufwand hinzufügen kann.
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