
| Laternen (Detailretusche) |
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Leider kann man den Bildausschnitt nicht immer so wählen, daß störende Details im Bild nicht auftauchen. Besonders wenn man bei der Bildgestaltung Wert auf den "goldenen Schnitt" legt. (Dabei wird das Hauptmotiv so platziert, daß es nahe einer gedachten Drittelung liegt. Hier mal ein Beispiel mit Hilfslinien. Das Bild sieht dann in der Regel interessanter aus als mit dem Motiv in Bildmitte.) Ich versuche daher schon bei der Aufnahme den Bildausschnitt so zu wählen, daß sich diese störenden Details später besser entfernen lassen. Als Werkzeuge dazu nutze ich in PSE vorwiegend den Bereichsreparaturpinsel und den Kopierstempel. In Photoshop CS5 geht das noch einfacher, denn hier ist die neue Option "Inhaltssensitives Füllen" hinzugekommen. Damit erreicht man oft schon auf Anhieb erstaunliche Ergebnisse, wie man in diesem Youtube-Video sieht. Mit PSE kann man das auch erreichen, muß dafür aber ein bißchen mehr Zeit investieren.
Und das retuschiere ich dann aus dem Bild raus, wobei das bei relativ einfarbigen Hintergründen natürlich umso leichter geht. ("Bluescreen-Effekt") Wie man hier sehen kann wirkt dieselbe Aufnahme danach wesentlich ruhiger.
Wie man hier sehen kann ist das ein typischer Schnappschuß: Bildausschnitt suboptimal, störende Details = könnte man besser machen. Aber dafür gibt es ja Photoshop. Ich hab hier erst die störenden Details entfernt und dann einen neuen Bildausschnitt festgelegt, um annhähernd wieder einen goldenen Schnitt reinzubringen. Bitte nicht falsch verstehen: es gibt keine Regel "Goldener Schnitt = gut; kein goldener Schnitt= Sch....lecht". Aber es zeigt sich so oft, daß Bilder nach dieser Regel irgendwie besser wirken, daß man es zumindest mal versuchen kann. Zumal man solche Bearbeitungsschritte ja immer wieder rückgängig machen kann, wenn sie einem nicht gefallen.
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