Nikon D300 E-Mail

Der Nachfolger meiner D40 wurde dann die D300. Ursprünglich hatte ich auch mal die D90 im Auge, aber nach diversen Berichten im Internet wurde es dann doch die D300, denn dieser wurde ein schnellerer Autofokus attestiert. Da ich oft meine Nichten fotografiere (und gelegentlich auch mal Veranstaltungen) zählt hier wirklich jede Millisekunde, will man "den" Augenblick nicht verpassen.

 

D300_front_small  D300_back_small

 

Was mir an der D300 auch besser gefällt sind die zusätzlichen Tasten. Im Frontbereich habe ich eine Taste mehr, die ich mit relativ frei wählbarer Funktion belegen kann und hinten kann ich die Messmethode und den AF-Modus anwählen ohne erst über das Menü gehen zu müssen.

Der D300 fehlen auch die zusätzlichen Motivprogramm (Portrait, Landschaft usw.), was ich als angenehm empfinde weil ich das an der D40 schon nie genutzt habe.

 

D300_top_small

 

An der Stelle habe ich dafür direkten Zugriff auf den Weißabgleich, die ISO-Werte und die Geschwindigkeit der Serienbildfunktion. Für mich sinnvoller als Motivprogramme. Qualität könnte ich hier auch einstellen (RAW und JPEG in verschiedenen Abstufungen), aber ich schieße eh ausschließlich in RAW.

Mit dem von mir verwendeten Batteriegriff MD B10 liegt die Kamera nicht nur besser in der Hand (was sich besonders bei Teleobjektiven vorteilhaft bemerkbar macht); dadurch wird auch die Serienbildgeschwindigkeit von max. 6 auf max. 8 Bilder pro Sekunde erhöht.

 

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Die Kamera wird dadurch natürlich schwerer und größer, aber das hat auch seinen Vorteil, weil sie leichter ruhig zu halten ist.

Als Kameragurt verwende ich den Blackrapid R-Strap RS4. So habe ich die Kamera nicht vor dem Bauch hängen sondern an der Hüfte und kann zusätzlich noch eine CF-Karte drin aufbewahren (die man dann schneller zu Hand hat als im Rucksack zu wühlen).

Als Rucksack verwende ich übrigens den Lowepro Flipside 300. Klein, bequem zu tragen und dennoch groß genug für die Kamera inkl. Batteriegriff plus aufgesetztem 18-105er und zusätzlich das 70-300, meine 35er Festbrennweite, den SB900 und Zusatzakkus/Speicherkarten/Reinigungszubehör.

seagullAbgerundet wird das Ganze durch einen Seagull Winkelsucher. Das ist ein nützliches Zubehör für bodennahe Aufnahmen, wenn man sich nicht Yogamässig verrenken oder im Schlamm robben will. Auf dem Bild zu sehen, daß man den Bildausschnitt im Sucher per Umschalter um den Faktor 2,5 vergrößern kann (z.B. für Makros), aber das nutze ich eher nicht, weil ich ja das ganze Bild sehen will. Die Darstellung ist hell, aber nicht ganz so scharf wie Im Sucher der Kamera selbst. Mit Autofokus ist das aber verschmerzbar, nur manuell fokussiere ich damit nicht so gern. Der Dioptrienausgleich kann durch Drehen des Tubus erreicht werden. Außerdem kann der Tubus bei Bedarf um 360° gedreht werden.